Forum zur Diskussion marxistischer Fragen
In unregelmäßiger Reihenfolge lädt der Vorbereitungskreis zu einer offenen, überparteilichen Diskussion von Themen ein, die eine über enge Tagesfragen hinausgehende grundsätzliche Bedeutung für die marxistische Linke insgesamt haben.
Anstehende Sitzungen
Forum zur Diskussion aktueller Grundsatzfragen der marxistischen Linken
Einladung zur nächsten Diskussionsrunde
Samstag, den 17. September 2011
(ausnahmsweise!) im MTZ Magda-Thürey Zentrum – Lindenallee 72 – und (ausnahmsweise!) von 10.00 bis 13.00 Uhr
Das Thema
Der Libyenkrieg – Ein „neuer“ Imperialismus?
In der marxistischen Linken können wir uns möglicherweise schnell darauf einigen, dass die in Libyen verfolgten Kriegsziele wenig mit der Rettung von Zivilisten zu tun haben.
Die bürgerlichen Medien feiern das Ende des Ghaddafi-Regimes, das Hamburger Forum übergeht den Krieg einfachheitshalber und die Linke hat es nicht geschafft, die notwendige Bewegung gegen den Krieg aufzubauen. Woran fehlte es? Benötigen wir für die kommende Entwicklung nicht eine adäquate Erklärung der ökonomischen Interessen des national (und international?) organisierten Kapitals – und: eine Verständigung über den Imperialismus. Welche Imperialismus-Theorie ist heute geeignet, ein fundiertes Analyse-Instrument zu liefern für die politische Einschätzung dieses und anderer Kriege und die notwendige Reaktion darauf?
Vor dem Hintergrund einiger Basistexte zu verschiedenen Imperialismus-theorien wollen wir mit Euch darüber diskutieren.
Die Texte findet ihr hier.
Interessiert? Dann schaut mal vorbei.
Die Vorbereitungsgruppe
Hier [39 KB]
findet ihr die Einladung als PDF-Datei.
Vergangene Forumssitzung
FORUM ZUR DISKUSSION AKTUELLER GRUNDSATZFRAGEN DER MARXISTISCHEN LINKEN
Einladung zum nächsten Diskussionsnachmittag
Samstag, den 27. 11. 2010
im Bürgerhaus Wilhelmsburg (Mengestrasse 20), 15.00 bis 18.00 Uhr
Das Thema:
Gemeinsames programmatisches „Memorandum“ von 10 namhaften marxistischen Autoren aus der „Linken“, der DKP und anderen Organisationen
Das „Memorandum“ hat die „Junge Welt“ am 18./19.10.2010 in Auszügen veröffentlicht (Teil I, „Analyse der durch den Kapitalismus entfesselten Destruktivkräfte“ und Teil II, „Klassenanalyse statt Wertepalaver“). Es wird im November als Broschüre erscheinen.
Schon aus der Tatsache, dass 10 kluge Köpfe verschiedener politischer Herkunft gemeinsame programmatische Positionen veröffentlichen, schimmert etwas Neues hervor. Das Neue ist:
- Da fangen „Parteisoldaten“ an, programmatisch über den Horizont ihres jeweiligen Zusammenhanges hinaus zu denken.
- Sie sind offenbar unzufrieden mit den programmatischen Diskussionen in ihren Parteien.
- Die in den jeweiligen Parteien umkämpften inhaltlichen Fragen und Positionen sind offenbar so ähnlich, dass man meint, mit einem gemeinsamen marxistischen Papier, gemeinsam auf die Programmdebatten in den Parteien einwirken zu können.
Ob der gemeinsame Versuch der 10 inhaltlich gelungen ist?
In jedem Fall ist das ein maßgeschneidertes Thema für das von der MASCH ins Leben gerufene überparteiliche Forum zur Diskussion aktueller Grundsatzfragen der marxistischen Linken. Das Papier könnt ihr auf www.marxistische-abendschule.de finden.
Interessiert? Dann schaut mal vorbei. Wir freuen uns auf Euch.
Die Vorbereitungsgruppe
Uli Ludwig, Fritz Tetsch, Andreas Grünwald
Hier [120 KB]
gibt es den Text aus der "jungen Welt" vom 18.10.2010 als PDF-Datei.
Neue Forumssitzung
Im Rahmens unseres Forums zur Diskussion von Grundfragen der marxistischen Linken steht das nächste Treffen nun fest:
Samstag, den 25. September 2010 von 14-18 Uhr im Bürgerhaus Willhelmsburg.
Jeder kennt den Satz: Proletarier aller Länder und unterdrückte Völker
vereinigt Euch!
Allgemein ist das leicht zu verstehen: Der Imperialismus kann nicht leben,
ohne ganze Völker auszubeuten und in direkte koloniale Abhängigkeit zu
bringen. Der Widerstand der unterdrückten Völker für nationale
Unabhängigkeit schwächt den Imperialismus. Arbeiterklasse und unterdrückte
Völker haben einen gemeinsamen Gegner und müssen sich im Kampf für ihre
Befreiung zusammenschließen.
Aber die Wahrheit ist konkret und da fangen die Probleme an:
- War nicht die islamische Revolution im Iran gegen die US-Vorherrschaft gerichtet und zugleich der Todfeind der Arbeiterbewegung im eigenen Land? Wie passt das zusammen und was folgt daraus?
- Leisten die Taliban, Hamas, Hisbollah… heute antiimperialistischen Widerstand?
- Kann man, darf man, muss man mit den Baathisten im Irak gegen die US-Aggression zusammenarbeiten oder musste man mit den US Truppen gegen den Diktator kämpfen?
- Wird der Befreiungskampf der Kurden nicht immer wieder vom Imperialismus für seine Zwecke instrumentalisiert? Was folgt daraus?
- Was unterscheidet Ahmadineschad vom Emir von Afghanistan, dessen Kampf für die Unabhängigkeit seines Landes, trotz seiner monarchistischen Anschauungen, Lenin für revolutionär hielt?
In einem einleitenden Referat wird Matin Baraki thesenartig die
Grundposition der Komintern zum nationalen Befreiungskampf der unterdrückten
Völker darstellen und versuchen, sie auf einige der oben aufgeworfenen
aktuellen Fragen anzuwenden und zu überprüfen.
Vergangene Forumssitzungen
Bei dem letzten Treffen am 8. Mai 2010 haben wir uns mit den strategischen Aussagen des Programmentwurfs der Partei Die Linke für den Übergang in eine sozialistische Gesellschaft auseinandergesetz.
Das Thema lautete:
Kampf um Reformen, ein möglicher Weg zum Sozialismus?
Als Diskussionsgrundlage dienten folgende Texte:
1. eine Zusammenstellung aus der Schrift von Rosa Luxemburg: „Sozialreform oder Revolution“ - diesen Text findet ihr als PDF-Datei hier [15 KB]
. Den kompletten Text findet ihr hier.
2. den “Entwurf für ein Programm der Partei Die Linke“ - den gesamten Text findet ihr als PDF-Datei hier [268 KB]
. Eine Zusammenstellung einiger Punkte findet ihr hier [52 KB]
.
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