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Neuere Erkenntnisse der Biologie

Dienstag, 11. April 2017, 19:00

Es heißt oft: „Sozialismus – das ist eine gute Idee. Aber sie funktioniert nicht, weil die Menschen so sind, wie sie eben sind: egoistisch, aggressiv, rassistisch.“

Dazu einige Erkenntnisse der Biologie:

  •  Die Gene sind anders als man denkt!
  • Die Epigenetik, eine neue Sicht auf die Evolution hat die gedachte chinesische Mauer zwischen der natürlichen und kulturellen Umwelt des Menschen und seinen Genen eingerissen. Sie gibt eine neue Antwort auf die Frage: Was prägt den Menschen, die Umwelt oder die Gene? Beides und zwar in einer dialektischen Wechselwirkung.
  • Die Existenz von Menschenrassen ist aus Sicht der Biologie widerlegt!
  • Evolution als die permanente Anpassung an eine sich verändernde Umwelt ist nicht ein Kampf aller gegen alle, sondern ein Wechselspiel aus Kooperation und Konkurrenz. Bei den Menschen heißt der Selektionsvorteil nicht zuletzt: Kooperation.

Auf Grund dieser Erkenntnisse muss es also heißen: Der Mensch ist nicht, wie er ist, sondern er hat sich evolutiv verändert und entwickelt sich weiter. Er ist so geworden, weil er vom Selektionsvorteil Kooperation geprägt wurde und eine komplexe Großhirnrinde hat, die es ihm ermöglicht, rationale Entscheidungen in der Auseinandersetzung mit der natürlichen Umwelt und der Gesellschaft zu fällen. Seine Weiterentwicklung, ja sogar seine Weiterexistenz, verlangt nach weltweiter Kooperation. Das Privateigentum an den Produktionsmitteln setzt Konkurrenz und Krieg an die Stelle der Kooperation. Es muss beseitigt werden. Und eine neue, auf Kooperation basierende Gesellschaftsordnung muss in einem revolutionären Prozess aufgebaut werden. 

Veranstaltungsort* : MaBiZ

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