"Medien, Imperialismus und permanenter Krieg"
Vortrag und Diskussion mit Arnold Schölzel
(Chefredakteur der Tageszeitung "Junge Welt", lebt in Berlin)
Donnerstag, 20. Oktober, 19:30 Uhr im Kulturzentrum LoLa in Bergedorf, Lohbrügger Landstr. 8
Aus der Ankündigung:
Medien sind im Imperialismus zu gigantischen Apparaten der ideologischen Beeinflussung geworden, die unmittelbar von Monopolen getragen werden. Ihre Funktion ist die tägliche und unmittelbare Stabilisierung von Herrschaft. Das tritt in Krisen- und Kriegszeiten besonders deutlich hervor: In ihnen fungieren die heutigen Medien im Verbund und als Organe der reaktionären Mobilisierung und als Instrumente der Desorganisation von Protest und Widerstand, der Zersplitterung der Linken und des Abwürgens von sozialen Bewegungen. Das lässt sich historisch wie aktuell – vom Gaza-Krieg über den Medienkrieg gegen den Iran bis hin zur Krisenthematik – zeigen. Die "normale" Konkurrenz zwischen den Medienkonzernen verschwindet, der Typus des "eingebetteten" Journalisten steht für die wie auf Knopfdruck herstellbare Gleichförmigkeit. Gegenöffentlichkeit lässt sich nur in Verbindung mit starken sozialen Bewegungen herstellen.

